Torqeedo Ersatzpropeller Torqeedo Modelle Travel, Base Travel und Cruise S/L
Ersatzpropeller Torqeedo Modelle Travel, Base Travel und Cruise S/L Speziell für die Drehmomentkennlinie und den Leistungsbereich von Torqeedo entwickelter Variable-Pitch-Variable-Camber-Propeller aus schlagzähem, glasfaserverstärktem PBT (Polybutylenterephthalat), komplett mit Muttern, Tellerfedern und Zylinderstift
Propellertechnik Spitzenpropeller brauchen Spitzenmotoren Grundsätzlich haben Propeller, die sich langsam durch das Wasser drehen und über einen großen Durchmesser sowie über eine hohe Steigung verfügen, den höchsten Wirkungsgrad: Ein großer Propellerdurchmesser resultiert in hohem Massendurchsatz des Propellers, während eine hohe Propellersteigung sich positiv auf die durch den Propeller induzierte Zusatzgeschwindigkeit auswirkt. Miteinander multipliziert ergeben Massendurchsatz und induzierte Zusatzgeschwindigkeit die Vortriebsleistung des Propellers. Zunehmende Umlaufgeschwindigkeit des Propellers resultiert dagegen in zunehmenden Effizienzverlusten.
Konventionelle Außenborder im niedrigen Leistungsbereich scheitern an der Verwendung hocheffizienter Propeller: Entweder fehlt es Ihnen an Drehmoment, um große steile Propeller zu bewegen oder es fehlt Ihnen an Elastizität (Drehmomentverfügbarkeit über einen großen Drehzahlbereich). Unter mangelnder Elastizität leiden insbesondere Verbrennungsmotoren. Da diese bei geringen Drehzahlen nur über ein äußerst geringes Drehmoment verfügen. Propeller, die im effizienten Bereich des Motors einen guten Wirkungsgrad hätten, würden im niedrigen Drehzahlbereich den Motor abwürgen. Die Wirkungsgrade der für Verbrennungsmotoren niedriger Leistungsklassen einsetzbaren Propeller sind deshalb auf 20-30% begrenzt.
Damit der Torqeedo Motor seine Stärken im maximalen Drehmoment und in der Elastizität voll ausspielen und in überlegene Effizienz übersetzen kann, ist der Torqeedo Propeller sorgfältig auf die Drehmomentkennlinie des Motors abgestimmt. Macht nicht viel Wirbel aber ganz viel Schub: Der Torqeedo Propeller, der aus der Großschifffahrt kommt Die Mehrzahl der im Freizeitbereich eingesetzten Propeller basiert auf Serienversuchen, die in den 40er bis 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in der Wageninger Versuchsanstalt in den Niederlanden sowie von der US Navy durchgeführt wurden. Diese haben sich in allgemeinen Konstruktionsprinzipien niedergeschlagen und werden nach Faustregeln angewandt.
Modernste Großschiffe werden dagegen seit einigen Jahren mit Propellern ausgerüstet, die aus einer mehrdimensionalen Optimierungsrechnung hervorgehen. Anders als bei Standardpropellern werden dabei Steigung und Wölbung des Propellers nicht über alle Propellersegmente hinweg (fast) konstant gehalten. Stattdessen werden Steigung und Wölbung auf Basis des sogenannten Wirbelgitterverfahrens und einer schrittweisen Optimierung über viele tausend Iterationsschritte für jedes einzelne Propellersegment optimiert. Die zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten, die sich hieraus ergeben, ermöglichen es, die durch den Propeller induzierte Zusatzgeschwindigkeit unter höchstmöglicher Effizienz herbei zu führen. Auf Grund dieser Charakteristika bezeichnet man die entsprechenden Propeller als Variable-Pitch-Variable-Camber- (VPVC-) Propeller.
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