Trangia: Der legendäre schwedische Sturmkocher für die Ewigkeit
Es gibt Ausrüstungsgegenstände, die so perfekt konstruiert sind, dass sie über Jahrzehnte hinweg kaum verändert werden müssen. Der Trangia-Kocher ist genau so ein Produkt. 1925 im schwedischen Trångsviken von John E. Jonsson gegründet, steht die Marke weltweit als Synonym für absolute Zuverlässigkeit in der Outdoor-Küche. Das geniale Konzept des Trangia-Sturmkochers wurde entwickelt, um dem oft harschen, windigen skandinavischen Wetter zu trotzen. Heute ist er der treue Begleiter von Expeditionen, Pfadfindern und Trekkern rund um den Globus.
Das Prinzip: Wind als Verbündeter
Während viele moderne Gaskocher bei starkem Wind aufgeben oder Unmengen an Brennstoff verschwenden, läuft ein Trangia erst richtig zur Höchstform auf. Das klassische Set (wie die Serie 25 für Familien oder die Serie 27 für Solo-Trekker) besteht aus einem oberen und unteren Windschutz, in dessen Mitte der Brenner sitzt. Die Lüftungslöcher im unteren Windschutz fangen den Wind ein und leiten ihn als Kamineffekt direkt an die Flamme, was die Heizleistung drastisch erhöht. Töpfe und Pfannen ruhen dabei sicher und extrem kippstabil im oberen Windschutz.
Spiritus oder Gas: Materialien für jeden Anspruch
Traditionell wird der Trangia mit dem simplen, lautlosen und ausfallsicheren Spiritusbrenner (Messing) betrieben – Spiritus gibt es weltweit in jedem Supermarkt. Wer jedoch mehr Power und eine feinere Hitzeregulierung wünscht, kann problemlos den leistungsstarken Trangia-Gasbrenner einklinken. Bei den Materialien bietet Trangia höchste Flexibilität: Vom ultraleichten Aluminium über extrem kratzfestes, hartanodisiertes Aluminium (HA) bis hin zu Duossal (einer genialen Verbindung aus Aluminium außen für gute Wärmeleitung und Edelstahl innen für Kratzfestigkeit) – alles lässt sich perfekt und rüttelfrei ineinander stapeln.
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