Stirnlampe: Für helle Köpfe

Stirnlampe: Für helle Köpfe

Stirnlampen: Für helle Köpfe

Stirnlampen wollen wir nicht mehr missen. Taschenlampen machen es auch hell, aber mit einer Stirnlampe auf dem Kopf haben wir die Hände frei können uns aufs Wesentliche fokussieren. Schrauben am Auto, abendliche Joggingrunde, Campingurlaub, Bergtour, Nachtwanderung mit den Kindern – oder als Notfall-Licht, wenn einmal der Strom im Haus ausfallen sollte. Die Einsatzzwecke sind genauso vielseitig wie das Stirnlampen Angebot.

Lumen und Leuchtweite: Zwei entscheidende Kriterien

Die Leuchtleistung der Stirnlampe wird in Lumen (lm) angegeben. Dies ist ein standardisiertes Maß für den Lichtstrom einer Lichtquelle. Je höher dieser Wert ist, desto mehr Licht gibt die Lampe in einer Zeiteinheit ab. Die Bandbreite reicht von 30 bis weitaus über 800 lm. Zum Vergleich: Eine Kerze gibt beispielsweise ca. 10 lm Lichtstrom ab. Eine 40 Watt Glühbirne ca. 400 lm. Inzwischen werden in den meisten Modellen Leuchtdioden (LED=lichtemittierende Diode) verbaut, die stromsparender arbeiten und mit einer starken Lichtleistung punkten. Doch die Anzahl der im Lampenkopf verbauten LED ist nicht gleich die Lumenzahl. Diese wird auch von der Anordnung und Qualität der LED beeinflusst. U.a. nehmen die integrierten Reflektoren Einfluss auf die Leuchtweite der Lampe. Die Leuchtweite der Lampe gibt an, auf welche Entfernung die Lampe den Bereich ausleuchtet. Hier gibt es Modelle, die hauptsächlich für den Nahbereich, z.B. für Heimwerken oder Lesen im Zelt, ausgelegt sind. Spezialisten für den Fernbereich sind hingegen z.B. beim Skifahren, Trailrunning oder Fahrradfahren sehr gefragt, da sie mit einer Reichweite von über 100 Meter für eine bessere Voraussicht sorgen.

Batterie vs. Akku: Was ist besser?

Die klare Antwort: Es kommt drauf an! Für gelegentliche Einsätze und kurze Strecken, erfüllen batteriebetriebene Stirnlampen gute Dienste. Leistungsstarke Kopflampen sind z.B. beim Skifahren oder Running gefragt. Diese verbrauchen entsprechend mehr Strom. Ein (Wechsel-)Akku ist daher ideal für unterwegs. Er lässt sich i.d.R. via USB z.B. über den Laptop wieder aufladen, was natürlich auch umweltfreundlicher ist als der Kauf von Einwegbatterien.

Must-have oder nice-to have: Stirnlampen Features

Die meisten Stirnlampen kommen mit verschiedenen Leuchtmodi daher. Sie lassen sich dimmen oder auch in den Boost-Modus schalten, der die maximale Leistung aus der Lampe herauskitzelt. Ein Farbfilter, wie ein Rotlicht-Filter sorgt dafür, dass die Nachtsichtigkeit des Auges nicht gestört wird. Auch eine Empfehlung, wenn man z.B. Mitwandernde nicht blenden möchte. Die meisten Stirnlampen haben ein SOS-Licht integriert, mit diesem man sich im Notfall bemerkbar machen kann. Ein weiteres Kriterium ist die Passform und das Gewicht. Über ein einstellbares, elastisches Kopfband lässt sich die Lampe optimal an den Kopf bzw. Helm anpassen. Stärkere Kopflampen haben meist noch ein zusätzliches Band, das mittig über dem Kopf liegt und für einen besseren Halt sorgt. Wichtig ist immer, dass nichts drückt oder verrutscht.

Echt smart: Kopflampen, die über eine App personalisierbar sind, z.B. die Ledlenser MH11. Diese lässt sich über Bluetooth mit dem Smartphone connecten.

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Veröffentlicht am 20.02.2020 Outdoor Ratgeber 85

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